Der vor 550 Jahren in der heutigen Universitätsstadt Toruń auf die Welt gekommene Nikolaus Kopernikus (1473-1543) gehört zu den bekanntesten historischen Persönlichkeiten, die in unserer Region gelebt und gewirkt haben. Auch wenn sich sein Leben nach Jahrhunderten nicht immer im Detail nachvollziehen lässt, sind doch Informationen überliefert, die enge Verbindungen der Familie des berühmten Astronomen mit Chełmno belegen. Katarzyna Kotlewska-Herman hat sie in einem auf der Website der Stadt Chełmno veröffentlichten Beitrag beschrieben.
Demnach ist bekannt, dass Barbara Kopernikus, die um das Jahr 1460 geborene ältere Schwester von Nikolaus Kopernikus, noch zu Lebzeiten ihres 1483 verstorbenen Vaters in das Benediktinerinnenkloster in Chełmno eingetreten und dort 1511 zur Äbtissin aufgestiegen ist. Ihre 1432 geborene Stieftante Katharina Peckau (verstorben nach 1494), eine Tochter Barbaras Großmutter Katharina Watzenrode aus erster Ehe, hatte bereits vor ihr dieses Amt ausgeübt.
Katharina Peckaus Mutter, Katharina Watzenrode (1408-1476), und ihre Tochter Barbara Kopernikus (ca. 1440 – nach 1495), die Mutter des späteren Astronomen Nikolaus Kopernikus, sollen nach dem Tod ihrer Ehemänner im Kloster in Chełmno ihren Lebensabend verbracht haben.
Barbara Kordelitz, eine Schwägerin von Katharina Watzenrode, hat im Jahr 1461 als Äbtissin des Klosters in Chełmno eine erhalten gebliebene Mitteilung über erlittene Kriegsschäden verfasst. Es haben also gleich mehrere der Familie Kopernikus angehörende Frauen Führungsfunktionen im Kloster wahrgenommen. Überliefert sind zudem die Namen weiterer Nonnen, die mit Nikolaus Kopernikus verwandt gewesen sind und in Chełmno gelebt haben, so seine Nichte Christina Gertner, die um das Jahr 1528 in das Kloster eingetreten ist, es jedoch später der Liebe wegen verlassen und in Königsberg Kasper Sulpawitz geheiratet hat.
Man vermutet, dass der Familie Kopernikus entstammende Nonnen in der Krypta der Klosterkirche in Chełmno bestattet worden sein könnten. Eine Bestätigung dafür gibt es aber nicht.
Nikolaus Kopernikus dürfte als Jugendlicher sicherlich seine Mutter und seine Schwester Barbara, die spätere Äbtissin, besucht haben. Manche Historiker nehmen sogar an, dass er, und zwar ab 1488, längere Zeit in Chełmno eine Ausbildung genossen und eine Bildungseinrichtung, die später als Culmer Akademie bekannt geworden ist, besucht hat.
Stanisław Skalski (27.10.1915 – 12.11.2004) wird von Militärhistorikern zu den besten polnischen Kampfpiloten des Zweiten Weltkriegs gezählt. In den ersten Tagen des durch den Überfall Deutschlands auf Polen am 1. September 1939 ausgebrochenen militärischen Konflikts nahm der zu dieser Zeit in Toruń/Thorn stationierte Skalski auch an Luftkämpfen im Raum Chełmno teil.
Der am 23. April 1808 in Culm geborene Wojciech Łożyński spielte als langjähriger Direktor des Königlich Katholischen Gymnasiums in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle im politisch-gesellschaftlichen Leben seiner Heimatstadt.



Der Maler und Architekt Paul Goesch kam am 30.08.1885 in Schwerin als sechstes Kind von Carl und Dorothee Goesch zur Welt. Der Vater war dort Landgerichtsrat und erhielt später einen Lehrauftrag an der Berliner Universität, wo Goesch seine Jugendzeit verbrachte. Er strebte den Beruf des Architekten an und studierte von 1903 bis 1910 Architektur in Berlin, München und Karlsruhe. Während der Studienjahre unternahm er Reisen nach Frankreich, Italien, Süddeutschland und an die Ostsee.


Hermann Löns ist trotz seiner verhältnismäßig großen Popularität im deutschen Sprachraum in seiner Geburtsstadt Culm (poln. Chełmno), in der er am 29. August 1866 auf die Welt gekommen ist, kaum bekannt.
Auf die Welt kam Hermann Löns in dem Haus mit der Adresse Heiligengeiststraße 2. Da die heutige ul. Świętego Ducha stark vom Durchgangsverkehr belastet wird, befinden sich die dortigen Häuser leider in einem mäßigen Zustand. Durch die Fertigstellung einer Umgehungsstraße südlich von Culm im Jahr 2011 hat sich die Situation mittlerweile etwas gebessert.


Um die Jahrhundertwende erwarb Piotrowicz ein Haus an der Graudenzer Straße (heute 